Tafraoute-Tata-Zagora.....unterwegs im Paradies

Blick auf den Anti-Atlas
Blick auf den Anti-Atlas

Von Tafaroute aus ging die Reise weiter nach Süd-Osten. Tagesziel war Tata und die Strecke dahin ist einfach ein Traum. Die Optik der Berge war so unterschiedlich, dass es kaum zu glauben war. Es gab "Rührberge", die aussahen wie Rührteig, Berge, die aussahen wie ausgekippter Teer. Und einfach nur Berge...

...wobei die Strecke selber unserem Konrad schon einiges abverlangte.

Wir fuhren teilweise stundenlang, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Dafür trafen wir aber ein anderes marokkanischen Verkehrsmittel. Genauer gesagt hätte ich sie fast mit der Stoßstange getroffen, nachdem sie überraschend hinter einer Kurve auftauchten..Achtung Kamele!

Die zwei jungen Schäfer kamen an unsere Fenster und fragten nach Wasser. Klar, kein Problem, zumal an dem Tag ein sehr warmer, sehr starker Wind wehte....was für ein harter Job!

Altes Dorf in der Nähe von Tata
Altes Dorf in der Nähe von Tata

Am späten Nachmittag kamen wir dann in Tata an, auf einem sehr schönen kleinen Camping. Besitzer ist ein sehr netter junger Mann, der sich wirklich hingebungsvoll um Platz und Gäste kümmert.

Auf vielen Campingplätzen hier im Süden kann man sich für sehr wenig Geld auch solch ein Berber-Zelt mieten. Sehr kultig.

Bei einem Hundespaziergang, leider hatte ich die Kamera nicht dabei, sprach mich ein Jugendlicher an, der perfekt Englisch sprach und begleitete mich ein Stück. Zunächst war ich natürlich...ganz deutsch...sehr mißtrauisch. Aber er war wirklich einfach interessiert. Wollte mir nix verkaufen und nix klauen...einfach nur reden. Es hat totalen Spass gemacht..

Einen Ruinen-Dorf hab ich dann auch noch entdeckt:

 

Schon am nächsten Tag fuhren wir weiter nach Zagora.


Auf dem Weg von Tata nach Zagora kann man die Nahe Wüste schon sehr spüren...und sehen.

..und noch ein paar "Besonderheiten" der Region:

Eine "Rose von Jericho"...entfaltet sich, wenn sie Wasser bekommt
Eine "Rose von Jericho"...entfaltet sich, wenn sie Wasser bekommt
Ohne Worte
Ohne Worte

Konrad wirbelt schon mächtig Sand auf...Sand aus der Sahara, der sich hier schon auf der Straße wieder findet.

Wir sind wiedermal total begeistert von dieser außergewöhnlichen Landschaft und dem Hauch von Abenteuer den diese Fahrt am Rande der Wüste innewohnt. Unbehaglich verdränge ich Gedanken an eine Panne hier in der Einsamkeit. Schließlich sind wir mit "Konrad dem Zuverlässigen" unterwegs ;o)

Wer braucht schon so nen Quatsch wie Allrad wenn man Konrad hat :o))
Wer braucht schon so nen Quatsch wie Allrad wenn man Konrad hat :o))

Abends kamen wir in Zagora, dem Tor zur Wüste an. Hier wird noch richtige Oasenbewirtschaftung betrieben, wie seit hunderten von Jahren. Der Campingplatz Oasis Palmier liegt mitten drin:

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Kommentare: 3
  • #1

    Sylke, Torsten & Henry (Freitag, 14 April 2017 17:24)

    Da werdet ihr ja noch zu Wüstensöhnen (+ Töchtern) Danke für die schönen Eindrücke. Wir stehen immerhin seit einigen Tagen in Südtirol bei bis zu 25 Grad und geiler Sonne. Denke, vielleicht macht ihr 1 Jahr Afrika !!! oder wir treffen uns zum Sommer in Schottland?!
    Gruß an alle Bus-Mitglieder

  • #2

    Sabine (Samstag, 15 April 2017 22:17)

    Liebe Karola, lieber Rainer,

    Jetzt seit ihr schon fast 4 Monate unterwegs, und habt schon soviel erlebt.... ich lese immer mit einem lächeln im Gesicht eure Berichte und schaue mir eure tollen Fotos an. Lebt weiter jeden Tag bewusst diesen Traum, ich freu mich einfach für euch... �

  • #3

    Marion (Montag, 17 April 2017 07:23)

    Hallo ihr Lieben,
    toll was Konrad alles kann und ihr euch mit ihm traut. Kommt uns alles wie gesagt wie ein déjà vue vor. Besucht uns doch auch noch mal, wir haben ewig nichts von euch gehört/gelesen.
    Viel Spass und Erfolg weiterhin
    majuemin